Positive Resonanz am ersten infra3D-Club Deutschland

09.07.2026

Aktiver Austausch, spannende Impulse und neue Perspektiven: Der erste infra3D-Club Deutschland 2026 in München brachte Fachleute, Partner und die lokale infra3D Community zusammen. Wir freuen uns über die postive Resonanz und darauf, die weitere Reise für ein digitales Infrastrukturmanagement und innovative Planungsmethoden gemeinsam zu gestalten.

 

Impulsreferate Wissen und Erfahrungen aus der Praxis

«Realflächenmodell, Zustandserfassung und -bewertung nach E EM»

Das Tiefbauamt der Stadt Dachau analysiert ihr Strassennetz mithilfe eines Flächenmodells und der Zustandsbewertung nach E EMI systematisch und datenbasiert. Subjektive Wahrnehmungen werden auf eine datenbasierte Ebene verlagert und bilden eine objektive, belastbare und transparente Entscheidungsgrundlage. Neben 3D-Punktwolken, Bestands- oder Zustandsauswertungen wollen Verantwortliche infra3D vermehrt auch im Bereich der Stadtplanung nutzen.

 

«Signs.AI - Einblick in den automatisierten Verkehrsschildkataster»

Mittels Bild- und LiDAR-Daten wurde für die Stadt Freiburg ein KI-basierter Verkehrsschildkataster erstellt. Dabei wurden die Datengrundlagen und die erstklassige Erkennungsgenauigkeit sowie Einblicke in die Verwendung der Katasterdaten gezeigt. Ziel der Stadt ist es, den Planungsprozess zu vereinfachen, Transparenz zu erhöhen und eine digitale, datenbasierte Grundlage für Verkehrsmanagement und zukünftige Anwendungsfälle zu schaffen.

 

 

«Geodaten und Anwendungen für ein Millionendorf»

Ein Überblick über die Geodatenstrategie der Landeshauptstadt München zeigte, wie umfangreiche Primärdaten wie Luftbilder, Mobile-Mapping-Daten und 3D-Punktwolken systematisch erfasst und genutzt werden. Auf dieser Basis werden durch Auswertung und Datenvernetzung vielfältige Sekundärdaten erzeugt, etwa zur Objekterkennung, Landbedeckung oder Baumkartierung. Durch diese datengetriebene Anwendungen werden präzisere Planungs- und Entscheidungsgrundlagen für Verwaltungen der Stadtentwicklung bereitgestellt.

 

«Integration im RIWA GIS und Einblick in Anwendungsfälle»

Am Beispiel der Integration von infra3D im RIWA GIS zeigten die Vertreterinnen der Stadt Ingolstadt, wie sie die Digitale Strasse in der Stadtverwaltung zentral verfügbar machen. 360°-Bilder und Punktwolken dienen als Basis für die Zustandsbewertung, Inventarisierung und digitalen Dokumentation. Anhand konkreter Anwendungsfälle wird verdeutlicht, wie infra3D im Arbeitsalltag verschiedener Fachbereiche eingesetzt wird, um Planungen zu unterstützen, Aussentermine zu reduzieren oder effizienter auf Anfragen reagieren zu können.

 

 

«infra3D Insights und Ausblick»

Zum Abschluss folgte ein Überblick über aktuelle Entwicklungen von infra3D, von neuen Erfassungssystemen für Strasse und Schiene bis hin zu erweiterten Software‑ und Plattformfunktionen. Im Fokus standen verbesserte Datenerfassung, höhere Bild- und Punktwolkenqualität sowie neue Integrationsmöglichkeiten in GIS‑Systeme mit der neu entwickelten infra3D JavaScript APIs. Zudem wurden beispielhafte Anwendungen gezeigt, bei denen KI‑basierte Auswertungen und Analysen zusätzlichen Mehrwert für Planung und Infrastrukturmanagement schaffen.

 

Key Takeaways

Vernetzte Daten als Entscheidungsgrundlage
Ein Gesamtbild aus vernetzten Daten schafft erkennbaren Mehrwert. Die Digitale Straße und Schiene ist als smarte SaaS Lösung nahtlos in bestehende Informationssysteme und Fachanwendungen integrierbar - ein wesentlicher Schritt, um digitale Durchgängigkeit zu fördern und Mehrwert ohne zusätzliche Tools zu schaffen.
 
Automatisierte Bestandsaufnahmen und Analysen
KI-gestützte Auswertungen ermöglichen eine schnelle, objektive Erfassung und Analyse von Infrastrukturdaten. Das bedeutet weniger manuellen Aufwand, aktuellere Datenbestände und eine transparente Grundlage für priorisierte Maßnahmen – auch bei begrenzten personellen Ressourcen.
 
infra3D - verlässliche Basis für weitere Anwendungen
Die erhobenen Daten bilden eine nachhaltige Grundlage für weitere Anwendungen, unter anderem im Bereich Digitales Bauen. Aus den hochgenauen Punktwolken lassen sich beispielsweise Digitale Geländemodelle (DGM) generieren, um Bauvorhaben von Straßen, Leitungen oder Entwässerungssystemen präzise zu planen. Das erhöht den langfristigen Nutzen der Datenerhebung und schafft Investitionssicherheit für zukünftige Anforderungen.
 

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